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"We'll show the Americains, how Swiss guys can drink"

Eigentlich wollte ich diesen Abend relaxed zu Hause rumliegen und nichts weiter machen als mir irgendwelche stupiden Videos auf Youtube reinzuziehen, aber meine Hostsister Alexis machte mir einen Strich durch die Rechnung. Ihr könnt euch ja nicht vorstellen, wie gerne ich jetzt ausschweifen würde und jedes Detail aufschreiben würde. Immerhin wäre jede Sekunde dieses Abends erwähnenswert.

Aber da es dann wieder so arg lange werden würde, muss ich es wohl lassen - darum beginne ich beim Radverleih. Ursprünglich wollten wir mit einem 6-er-bike den Strand entlangfahren.. allerdings waren wir zu spät - es wurde gerade geschlossen, deswegen beschlossen wir zu Stacy zu gehen. Stacy ist eine Bekannte von Alexis, Freundin wäre wohl ziemlich übertrieben, denn Stacy ist so notgeil, dass sie vor gar nichts mehr zurückschreckt und Alexis' Freund Andrew letzte Woche einfach gefragt hat ob "he wanna fuck her" - Des Weiteren macht sie sich äusserst unhöflich auch ausserhalb der "Partytime" an Andrew ran. 

Trotzdem wollten wir zu ihr, denn sie ist momentan "Housekeeperin" für eine reiche jüdische Familie und somit stand uns so ein riiiiesen und wahrlich gigantisches Haus zu Verfügung. Während Stacy schonmal zu ebendiesem Haus fuhr, fuhren wir anderen (Alexis, Andrew, Patrik, Adrian und ich) noch schnell nach Goleta Downtown, um Pizzas für alle zu besorgen. Vielleicht verwundert es, dass Stacy alleine zu dem Haus fuhr, während wir uns unter sehr engen Bedinungen in dieses kleine Auto quetschten. Nun, es braucht nicht zu verwundern, denn es hat durchaus einen Grund. Stacy ist, neben der Tatsache, dass sie eine absolute Bitch ist, eine extrem schlechte Fahrerin. Ich würde darauf wetten, dass sie im schnitt 2 Unfälle auf 3 Stunden Autofahren baut.

Auf jeden Fall machten wir es uns dann in dem jüdischen Haus bequem... eine Riesen Terasse riesen Zimmer vermittelten  den typisch-amerikanischen-house-style. Alexis hatte extra noch Bier mitgenommen und Stacy hatte noch Smirnoff, grauer Vodka und roten sowie Malibu - und so kamen wir relativ schnell in Gange.. wobei natürlich angemerkt werden muss, dass Amerikaner wirklich ein anderes Alkoholverständnis haben. Liegt wohl daran, dass sie erst mit 21 offiziell trinken dürfen.

Patrik war schon nach einem Bier und nur einem Shot ziemlich beduselt... liegt wohl daran, dass er Medikamente nehmen muss, die die Wirkung des Alkohols verstärken.. Trotz der eindeutigen Merkmale der Trunkenheit (singen, rumhüpfen und sonstiges nicht normales Verhalten) bestand er darauf, dass er dem Alkohol wiederstehen kann, denn schliesslich sei er Schweizer. So sagte er: "Come on... Adrian, Alex, we'll show the Americains, how Swiss guys can drink"

Kurze Zeit später verschwanden Alexis und Andrew im Schlafzimmer, keine Ahnung, was dort getrieben wurde, aber ich wette, getrieben ist das richtige Wort. Man mag sich denken, was einem beliebt. - Auf jeden Fall war dies ein gefundenes Fressen war für die nun schon schwer angetrunkenen "strong Swiss guys" ( ... An diesem Punkt sollte klar sein: Ich stimme absolut mit Patriks Aussage überein.. aber er repräsentierte seine Aussage nicht sonderlich gut. )

So begannen diese beiden eine heftige Diskusion.. "if they are fucking??" oder nicht? Sie wollten es bereits überprüfen, da stiessen zu unserem Glück noch einige Amis zu unserer kleinen "Party".. Jason und X (ich habe den Namen vergessen und so spät in der Nacht mag ich nichtmehr kreativ sein) - diese Beiden unterhielten freundicherweise (und auch mit Freude, denn amüsant, das wars) unsere singenden üüüüberhaupt nicht betrunkenen Schweizer. 

Einige Minuten später kamen Alexis uns Andrew wieder zum Vorschein und meinten, dass sie zum McDonald gehen werden um noch etwas zum Essen zu holen, ob jemand mitkommen will. ich erklärte mich breitwillig bereit zu helfen diese schweren "French Fries" zu schleppen und so verschwanden wir für einige Minuten von der Bildfläche.

Als wir zurückkamen, wurden uns sofort die News zugetragen. Patrik sei total betrunken im Bett und Stacy hat versucht "to fuck him"...bei Stacy dreht sich ja, wie ich schon sagte, ziemlich viel ums ficken.. allerdings hat sie nur mässigen Erfolg. Denn leider ist sie an einen fortschrittlichen Typen geraten, der sogar betrunken noch ganz klar und deutlich nein sagen kann. Jedoch war die Stimmung von da an grösstenteils im Eimer. Ich sage grösstenteils, weil unser anderer Schweizer, der Adrian (der kommt übrigens aus dem französischen Teil - falls das jemanden interessiert^^) war fröhlich mit X zusammen am Gitarre spielen und lauthals alte Gospels singen - They had fun.

Wir blieben noch eine Weile, dann beschlossen wir, das ganze aufzulösen, denn wirklich Spass machte es erstens nicht mehr und zweitens wurde es auch schon bald morgen. Patrik war langsam wieder etwas nüchtern (Wie gesagt, es lag an der Kombination mit den Medis, ist nicht so, dass seither Stunden vergangen wären^^). Im Auto auf der Heimfahrt wurde mir langsam bewusst, dass wohl auch ich nun etwas "tipsy" war.. aber niemand bemerkte es.. und so konnte ich meinen Ruf gut erhalten. "The small Swiss girl who stands incredibly a lot of alcohol." - Kein Ruf um stolz drauf zu sein, eher schon negativ, wenn man das Ganze sehr objektiv und vernünftig betrachtet. Aber das bin ich alles leider nicht und daher: PROST!

 

27.2.09 08:11
 


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